Evangelischer Religionsunterricht

Der evangelische Religionsunterricht ist Pflichtfach an unserer Schule.

Teilnehmen dürfen alle evangelischen Schüler(innen), auf Antrag alle Schüle(innen)r anderer Konfessionen und Religionen, sowie Schüler(innen), die keiner Kirche oder Religion angehören.

Der Religionsunterricht informiert über christlich-jüdische Traditionen und Kirche in Geschichte und Gegenwart. Außerbiblische Quellen, z.B. aus der Philosophie, dienen zur kritischen Auseinandersetzung. Aktuelle Fragen wie Gentechnik oder Sterbehilfe werden so angesprochen, dass die Schüler(innen) angeleitet werden, kompetent eigene Entscheidungen zu überdenken.

Grundlegend im Religionsunterricht ist die Achtung, der Respekt von dem anderen und Andersdenkenden. Dazu zählt selbstverständlich auch die Achtung vor der Umwelt, den Tieren und Pflanzen.

Der Glaube soll als Angebot verstanden werden, das Leben zu deuten und zu bewältigen. Aber Glaube ist nicht ein Muss, denn "wer glauben muss, verliert seinen Glauben" (Langeveld). Eine "Missionierung" der Schüler(innen) findet nicht statt.

Kompetenzorientierter Religionsunterricht:

Das Kompetenzstrukturmodell spiegelt die Strukturen des Faches Evangelische Religionslehre wider, an denen die langfristigen Lernprozesse ausgerichtet werden und mit denen kompetenzorientierter Unterricht geplant wird. Die prozessbezogenen Kompetenzen bilden den äußeren Rahmen des Modells und gliedern sich in vier Bereiche: wiedergeben und beschreiben, wahrnehmen und deuten, reflektieren und urteilen, sich ausdrücken und kommunizieren. Sie greifen fortlaufend ineinander. Die drei Gegenstandsbereiche Christlicher Glaube evangelischer Prägung, Identität und Gemeinschaft sowie Religion in einer pluralen Welt sind aufeinander bezogen und miteinander verschränkt. (Quelle: LP+.Bayern.de)
 
Neben den Kompetenzen gehören maßgebend zum LehrplanPlus fächerübergeifende Bildungsziele:
Werteerziehung, soziales Lernen, kulturelle Bildung und interkulturelle Bildung.