Bewerbungstraining 2017

Für die Klassen V 9 und Z 10 fand in der Woche vom 30. Janurar bis 3. Februar ein Bewerbungsprojekt statt.
 
Auf dem Weg zu einer Ausbildungsstelle gilt es für die Bewerber zahlreiche Hürden zu überwinden. Die Bewerbungswoche bot den Schülerinnen und Schülern der Vorabschlussklassen V9 und Z10 vom 30. Januar bis 3. Februar die Möglichkeit, ihr Wissen rund um den Bewerbungsvorgang zu vertiefen, sich über Berufsfelder zu informieren und erste Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen.
 
Der erste Schritt zur Ausbildungsstelle ist die Suche nach passenden Stellenanzeigen. Frau Schwarz und Frau Richter sprachen mit den Schülerinnen und Schülern über Wege der Stellensuche, Inhalte der Stellenanzeigen und das Herausfiltern von Muss- und Kann-Kriterien.
Jedoch ist der schwierigste Teil der Ausbildungsplatzsuche das Erstellen der Bewerbungsmappe. Frau Dr. Schedl behandelte mit den Schülern die wesentlichen Inhalte der Mappe. Besonderes Augenmerk wurde auf das Anschreiben gelegt, aber auch die Wichtigkeit des passenden Bewerbungsfotos wurde hervorgehoben.
Bei Frau Mattes hatte man dann die Möglichkeit, seine eigene Bewerbungsmappe zu erstellen. Neben den inhaltlichen Faktoren gab sie Tipps zur ansprechenden und einheitlichen Gestaltung von Deckblatt, Lebenslauf und Anschreiben.
Der Bedeutung von Fremdsprachen trug Frau Bauer Rechnung. Sie formulierte mit den Schülern englische Redewendungen und verglich deutsche und englische Lebensläufe miteinander.
Bekommt der Bewerber eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch, sieht er sich heute als erstes mit einem Einstellungstest konfrontiert. Dies zu üben, ermöglichte Frau Trautmann von der Bundesagentur für Arbeit.
Tipps für das Vorstellungsgespräch gab es von Frau Schmid, Vertreterin des Schulpartners Sport- und Kurhotel Sonnenalp. Frau Petke informierte über das Einstellungsverfahren bei der Postbank und über das oft genutzte Verfahren des Assessment Centers. Bei Frau Richter konnte man an zwei Beispielen praktisch üben. So hieß es im Team einen Turm aus Strohhalmen zu bauen oder aus Papier einen Stuhl zu konstruieren, der ein Telefonbuch trägt.
Frau Braunegger von der AOK sorgte mit ihrem Programm „Let´s benimm“ für den letzten Feinschliff. In nachgestellten Vorstellungsgesprächen wurde analysiert, worauf es bei einem Gespräch ankommt, wie man sich richtig verhält und was der Arbeitgeber von einem Bewerber erwartet.
 
Abgerundet wurde das Programm u. a. durch Frau Ehrmann, die sehr ausführlich das Berufsfeld der Polizei vorstellte. Dabei standen Voraussetzungen, Gehaltsstufen und Einsatzmöglichkeiten im Fokus.
Herr Schaller, als Vertreter der Firma Dachser, stellte das Unternehmen vor und gab einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. Im Anschluss gab auch er Tipps zur Bewerbung und zeigte in einem gestellten Bewerbungsgespräch, welche Fehler man machen kann.
Das Projekt Azubi Scouts der IHK bereitet die Auszubildenden spezifisch darauf vor, in die Schulen zu gehen und ihre Erfahrungen mit dem Bewerbungsprozess weiterzugeben. Drei Auszubildende dieses Projekts aus verschiedenen Berufsfeldern teilten mit unseren Schülerinnen und Schülern ihre Erfahrungen, berichteten über ihre Ausbildungsbetriebe und informierten über ihren Berufsschulalltag.